2016


26. Dezember 2016


Montagabend gegen 19 Uhr haben wir uns auf den Weg nach Ungarn gemacht.
Diesmal konnte ich sehr viele Decken, Kissen, Bettchen, Tücher und auch etwas Futter mitnehmen. Genau richtig bevor die grosse Kälte kommt.
Die Fahrt war noch nie so angenehm da vermutlich fast alle noch Weihnachten feierten. Es hatte kaum Verkehr. Teilweise waren wir das einzige Auto auf der Autobahn. Das Wetter war auch perfekt.
Wir sind dann schon um 8 Uhr in Budaörs bei Gabi angekommen. Dort gab es Kaffee und Frühstück.
Gabi kam mit uns ins Tierheim Törokbalint. Dort haben wir die Spenden ausgeladen.
Als wir dort waren kam eine ungarische Tierarzthelferin und brachte eine süsse, mittelgrosse, schwarze Hündin. Diese wurde in Budaörs gefunden und hatte sogar einen Chip. Seit einiger Zeit ist das Chipen für Hunde auch in Ungarn gesetzlich geregelt. Doch es ist noch eher der kleinere Teil der es machen lässt. Imre vom Tierheim hat dann den Besitzer angerufen. Er erzählte, dass er 3 Hunde habe. Alle seien im November entlaufen. Einer wurde überfahren und einer wurde noch immer nicht gefunden. Zu Hause habe ich dann nachgefragt, der Hund wurde von seinem Besitzer abgeholt.
Die Hunde im Tierheim werden leider nie weniger. Sie kommen alle ans Gitter in der Hoffnung eine Streicheleinheit zu ergattern. Einer ist sogar am Gitter hochgeklettert. Auch hat es immer wieder ein Gehege mit neuen Junghunden. Es nimmt kein Ende.
Es ist so wichtig und sinnvoll, dass wir Geld sammeln um vor Ort die Hunde kastrieren zu lassen.
Man wünscht sich so sehr, dass jeder einzelne sein eigenes Zuhause bekommen darf. Doch leider gibt es viel zu viele die nie vermittelt werden können aufgrund ihrer Grösse, Farbe oder Alters.
Diesmal ist mir der Gang durchs Tierheim noch schwerer gefallen wie sonst, da ich kurz vorher einer meiner Hunde über die Regenbogenbrücke begleiten musste.
Leider hat meine Kamera nicht richtig funktioniert. Ich konnte fast keine Bilder machen und die wenigen die ich machen konnte sind leider total unscharf.
Nach dem Mittag haben wir uns dann wieder auf den Heimweg gemacht. Auch die Rückfahrt verlief sehr angenehm ohne grösseren Verkehr. Am Mitwwochmorgen gegen 4 uhr sind wir dann Zuhause angekommen.
Herzlichen Dank all den Spenderinnen und Spender. Ihr helft mit das Leid der Tierheimtiere ein weniger erträglicher zu machen. DANKE!
Ein grosser Dank geht auch an meine Beifahrerin, die mich auch diese Fahrt wieder begleitet hat. Es ist immer schön mit dir.
andrea


22. Oktober 2016


Am Freitagabend war der Vivaro vollgeladen.

 

Vielen lieben Dank für alle die uns Spenden gegeben haben. Die Reise nach Ungarn verlief problemlos. Nur einmal gab es  ein wenig Aufregung, die Feuerwehr war am Arbeiten und es gab einen kurzen Stau.

 

Wir haben eine kurze Pause am Rastplatz gemacht. Einen gemütlichen Spaziergang vor der mehrstündigen Autofahrt. Eine Frau rief nach einer Katze, aber ohne Erfolg. Die Katze war ängstlich und hat sich unten Camion versteckt. Sie hat behauptet, schon wieder hat jemand eine Katze entsorgt.

Ist sehr traurig, es war auch schon langsam kalt.

 

Am Vormittag sind wir in Budaörs angekommen. Wir haben die Spenden ausgeladen und zwischen den Tierheimen verteilt.

 

Jemand hatte ein Trimmer gespendet. Per Zufall war eine ehrenamtliche Groomer dabei. Sie hilft überall aber scheert auch Hunde. Das ist bei den vielen Hunden dringend nötig. Also suchen wir alles mögliche  für die Fellpflege.

 

Kurzer Spaziergang im Tierheim. Es ist erschreckend wie viele grosse und schwarze Hunde dabei sind. Sie haben nur wegen ihrer Grösse und Farbe weniger Glück, vermittelt zu werden als kleinere Hunde.

 

Auch Welpen waren dabei, sie sind so süss. Am liebsten würde man alle in der IKEA-Tüte mitnehmen. Man kann nur hoffen, dass sie trotz bescheidenem Anfang ein tolles Zuhause bekommen und ein hundewürdiges Leben bei liebevollen Besitzer finden.

 

Katzen gibt es viele. Es sind auch Freigänger dabei. Alle sind geimpft und kastriert. Sie dürfen sich draussen frei bewegen, bekommen aber Futter im Tierheim. Es ist ein sehr ruhiger Ort, wo man keine Angst haben muss dass die Katzen überfahren werden.

Es ist schon traurig zu sehen, wie viele Hunde und Katzen ein neues Zuhause suchen. Es ist kein Ende in sicht. Sie lechzen so sehr nach Aufmerksamkeit. Bellen, strecken den Kopf zwischen den Zaunlöcher oder strecken die Pfote nach einem. Dann gibt es die anderen, die sich nicht interessieren, was passiert.

 

Ich muss unbedingt ein grosses Dankeschön für die Tierheim Mitarbeiter und Helfer aussprechen. Es ist so eine wertvolle Arbeit dort. Ein wenig Trost, Wärme und Liebe für Tieren, die wegen -wie immer- Mensch ein einsames und kaltes Leben haben.

 

Nach dem Tierheimtag sind wir mit Rea Spazieren gegangen. Das Tierheim aus einem anderen Blickwinkel. Es war ruhig dort draussen, die Sonne hat gescheint und für einen kurzen Moment konnte man das Leben geniessen.

 

Gabi hatte wieder vegan gekocht. Ihre Lecho ist wunderbar. Sie hat erzählt, es gibt immer wieder Kommentare von Menschen, die ohne Fleisch keine Energie hätten. Da erzählt sie über uns, wie wir Veganern 2200 Km innert 36 std. fahren. Kein Energiemangel. Ich glaube es hat nichts mit Ernährung zu tun, sondern innere Motivation. Andere machen gern und andere reden gern. Jeder mit seins.

 

Wir haben lang über die Wichtigkeit von Kastrationen gesprochen. Es ist das zweite grosse Thema. Das andere sind  Billigwelpen. Man soll unbedingt aufhören, Welpen billig online zu bestellen. Die Elterntiere haben ein grausames leben. Die Welpen werden viel zu früh von der Mutter weggenommen und im Kofferraum tausende Kilometern in die Schweiz, Deutschland…. gefahren. Vielleicht überleben sie und wenn nicht, macht der Vermehrer immer noch Gewinn. Alles kalt kalkuliert.

 

Ich weiss es nicht, wer eigentlich schlimmer ist. Die Vermehrer, die Tiere ausnützt oder die Menschen, die Produkte kaufen und somit die Vermehrung unterstützen. Geiz ist geil, nee. Niemals. Leider hat der Mensch für sich das Recht genommen, alle andere Lebewesen zu foltern, zu quälen und zu töten.

 

Es war langsam dunkel und es war Zeit die 1100 km Heimfahrt anzutreten.

 

Kurzer Spaziergang und Kaffeepause an der Raststätte. Ich war schon ein wenig Müde und habe überlegt, wie man «Kaffee Creme ohne Creme» in Österreich bestellt. Also habe ich «Espresso» bestellt. Nächstes Mal muss ich unbedingt meine eigene Milch mitnehmen.

 

Mir ist aufgefallen, dass auch dort eine Katze rumgelaufen ist. Sehr scheu und sie hinkte. Sie ist aber schnell im Busch verschwunden. Es ist echt traurig, man wünscht sich so sehr für jedes Tier ein eigenes Zuhause.

 

Wir helfen wo wir können. Sie können uns unterstützen mit

Sachspenden: Futter, Decken, Hundebetten und alles Mögliche

Sachspenden: Winterkleider, Kinderkleider etc. für Mitarbeitern

Geldspenden um Tiere zu kastrieren

Mitglied werden:  Betrag wird für Kastrationen verwendet

Nach Ungarn fahren oder hier in der Schweiz Flohmis organisieren, Betrag wird für Kastrationen verwendet.

Leute informieren über Vermehrern

 Tier aus Tierheim holen


09. September 2016

 

Freitagabend war Movano vollgepackt und startbereit.

Wir (ich und meine Hündin Rea) sind

um 23.00 Uhr losgefahren und gut bis nach Ungarn fahren können. Dort gab es Stau wegen Unfall und es war mehrere Fahrzeuge auf dem Pannenstreife.

 

Gabi hat schon auf mich gewartet. Dieses Mal hatte ich viele Spenden für Nagetiere, Vögel und ein Terrarium. Ich durfte diesen nach Tierheim Zöldsziget deponieren und die werden dort abgeholt.

Es war sehr warm und wir haben geschwitzt, als wir Spenden ausgeladen haben. Ich habe mich sehr gefreut, dass Imre Kincses dabei war. Ich habe ihm seit Jahren nicht mehr gesehen.

 

Erika Szabó ist zu uns gekommen und uns geholfen. Gabi hat nachher erzählt, sie ist die neue Leitung von Tierheim Budaörs. Es hat mich sehr gefreut, dass da Freude und Frieden beherrscht.

Später bin ich noch mit Rea zum Spazieren gegangen und dann gab es Nachtessen bei Gabi. Sie hat vegan gekocht, ungarisches Letscho. Es schmeckt so fein.

Wir haben abgemacht, dass möglichst viele Hunde kastriert werden soll. Langfristig wird Hundeelend vermindert. Da wird aber alle Konsumenten in Schweiz, Deutschland… auf die Kasse gebeten. Man muss nur einheimische Welpe kaufen oder Hund aus Tierheim holen. So einfach. Aber weil man gern Geld „sparen“ möchte, holt man einem Welpen aus Vermehrer und unterstützt Welpenhandel, die für viele Welpen tödlich endet und für Mutterhündin Qual ist. Welpen werden mit grosse Mengen produziert und viel zu früh weggenommen.

Als ich zurück war, habe ich mich ernsthaft gefragt, ob ich den Tag sehen werde, wo Tierschützern unnötig sind, weil alle Menschen Verantwortung und Rücksicht für alle Lebewesen nehmen werden.


22. Juli 2016

Kurz vor 19 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Ungarn. Der Bus gefüllt mit vielen Sachspenden und Futter für die Tierheimtiere. Wir konnten ohne Stau bis vor die ungarische Grenze fahren. Dort hatten wir eine längere Wartezeit bis wir die Maut bezahlen konnten. Danach ging es weiter nach Budapest, wo wir bei Gabriella ein paar Hundespenden ausgeladen haben.

Mit den Katzenspenden ging es dann nach Budaörs zu Gabi. Csaba kam mit uns anschliessend ins Tierheim in Törokbalint um all die vielen Katzenspenden abzuladen.

Da wir diesmal kaum Hundefutter mitbringen konnten, aber eine grosszügige Geldspende für Futter bekommen haben (herzlichen Dank dem Spender), ist Csaba mit uns in einen Tiershop gefahren. Dort haben wir etwas Hundefutter gekauft und dies in die Auffangstation Tatárszentgyörgy gebracht.

Zurzeit sind dort auch wieder zirka 20 Welpen. 6 von diesen Welpen wurden in einer Kartonschachtel am Strassenrand gefunden. Dies machte mir wieder einmal klar das unser Hauptziel nebst den Futter- und Sachspenden die Kastration sein muss.

 

Gegen 15 Uhr haben wir uns dann verabschiedet und machten uns auf den Heimweg. In Österreich hatten wir eine Zeit lang ein heftiges Gewitter, das uns begleitete. Sonntagmorgen zwischen 4 und 5 Uhr sind wir dann müde zu Hause angekommen.

 

Herzlichen Dank all den Spenderinnen und Spendern für die vielen Sachen, die wir bekommen haben und so einigen Tieren helfen konnten.

 

Auch ein herzlicher Dank an meine Beifahrerin die mich die ganze Fahrt super unterhalten hat.

 

Andrea


Spendenfahrt nach Budapest 1. Juli 2016